Vom Gruseln und Staunen

Eine echte Geisterstadt – zumindest wenn man die touristische Aufmachung ringsum für einen Moment vergisst. Schlendert man abseits der Führungen durch die maroden und baufälligen Häuser, dann fühlt es sich beinahe so an, als wäre man die Hauptfigur in einem neuen Horrorstreifen.

Kolmanskuppe, oder auch Kolmanskop genannt, war früher eine Diamantenstadt mit etwa 400 Einwohnern. Und wo die wertvollen Steinchen sind, ist der Wohlstand bekanntlich nicht weit entfernt. Während der Blütezeit ließen sich die Menschen das Wasser vom 1000 Kilometer entfernten Kapstadt anliefern, eine Eisfabrik war ebenso fester Bestandteil des Dorfes, wie ein Salzwasser-Schwimmbad, eine Kegelbahn und eine Schmalspurbahn zur Belieferung von Waren innerhalb der Gemeinde. Die luxuriösen Inneneinrichtungen wurden von Deutschland nach Namibia verfrachtet. Kolmanskop ist eine Stadt die laut verschiedener Quellen im Internet und den gängigen Reiseführern scheinbar nichts anbrennen ließ.

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In den 1930ern wurde der Diamantenabbau endgültig eingestellt. Die letzte Person verließ daraufhin das Dorf in den 60er Jahren und zurück blieben die Häuser der ehemaligen Ortsansässigen und deren persönliche Zimmereinrichtungen. Teils meterhohe Dünen türmen sich in manchen Gebäuden. Alte Tapeten kräuseln sich von den Wänden, Holzdielen fällen auseinander. Die Natur holt sich zurück, was der Mensch ihr vor mehr als 100 Jahren weggenommen hatte und lässt eine beeindruckende Umgebung inlkusive Gruselatmosphäre zurück.

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